Vita

2000-2003 Ausbildung zum Physiotherapeuten

2003-2010 Fort- und Weiterbildung in:

  • MT (Manuelle Therapie)
  • MLD (Manuelle Lymphdrainage)
  • Bobath (Neurologisches Behandlungskonzept).
  • Fußreflexzonentherapie

2011-2016 Ausbildung zum Osteopathen an der Osteopathie Schule Deutschland (OSD) in Fellbach.

2016-2017 Ausbildung zum Heilpraktiker

2018 Ausbildung in Säuglings- und Kinderosteopathie

Seit 2016 Mitglied im BVO (Bundesverband der Osteopathie)

Osteopathie

Geschichte
Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie. Seit jener Zeit hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, in den USA, ebenso wie in Europa und anderen Teilen der Welt.

Die Osteopathie ist eine angewandte Naturwissenschaft und basiert auf Kenntnissen aus der Anatomie, Physiologie, Embryologie und anderer wissenschaftlicher Bereiche. Die Philosophie der Osteopathie stützt sich unter anderem auf folgende Grundprinzipien:

  • Der Körper ist eine Einheit. Die Osteopathie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit aus Körper, Geist und Seele sowie in der Beziehung zu seiner Umgebung.
  • Der Körper trägt Heilungskräfte in sich, die der Selbstregulation und Gesunderhaltung dienen.
  • Die Struktur steht in Verbindung zur Funktion.

Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt durch Faszien (feine Bindegewebshüllen) miteinander verbunden sind. Bewegungseinschränkungen in einem Bereich des Organismus beeinflussen auch die Beweglichkeit und Funktionalität in einem anderen Bereich des Körpers und lösen dort Beschwerden aus.

Die Prinzipien der Osteopathie beziehen sich darauf, dass Bewegung ein Ausdruck des Lebens ist, Leben sich in Bewegung und Mobilität ausdrückt.

Der Ansatz der Osteopathie
Krankheiten und Unfälle führen zu Bewegungseinschränkungen im menschlichen Organismus. Der Organismus reagiert zunächst mit Anpassung und Kompensation. Ist jedoch keine angemessene und ausreichende Selbstregulierung des Körpers mehr möglich, entstehen Bewegungs- und Funktionsstörungen.

Mit Hilfe spezifischer Behandlungsmethoden kann ein Osteopath die Bewegungseinschränkungen auffinden und versuchen, sie zu korrigieren, um die natürliche Balance wiederherzustellen und die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren.

Die Osteopathie ist eine altersunabhängige Therapie, die für Menschen aller Altersstufen – vom Neugeborenen bis hin ins hohe Alter – und Schwangere geeignet ist.

Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es manchmal ratsam, eine eingehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese jedoch nicht.

Behandlungsschritte

Eine Behandlung in meiner Praxis für Osteopathie in Erligheim beinhaltet folgende Schritte, die in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre stattfinden:

  • Das Anamnesegespräch dient zur Klärung der aktuellen Beschwerden und ihrer Vorgeschichte (Anamnese). Hier wird einfühlsam auf erlittene Krankheiten, Unfälle, Operationen, derzeitige Lebensumstände oder emotionale Belastungen eingegangen. Dabei ergeben sich erste Hinweise auf mögliche Ursachen der Beschwerden und Ansätze für eine Behandlung.
  • Im Rahmen der osteopathischen Untersuchung werden mit Hilfe spezieller Bewegungen und Grifftechniken geringste Unregelmäßigkeiten im Zusammenspiel von Gelenken, Bindegewebe, Muskeln und Organen ertastet und so Fehlfunktionen in den Geweben erkannt.
  • Zum Abschluss der Untersuchung steht in der Regel die Diagnose. Falls dazu noch weiterer ärztlicher Untersuchungsbedarf besteht, verweise ich Sie an Ihren Arzt oder einen entsprechenden Spezialisten.
  • Die osteopathische Behandlung selbst besteht wiederum in der Anwendung spezieller Grifftechniken.
  • Nach Abschluss der Behandlung erhalten Sie Empfehlungen zu Verhaltensweisen, die Ihre Genesung fördern.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Die Anzahl der notwendigen Behandlungen ist sehr unterschiedlich. Sie richtet sich danach, ob eine akute oder chronische Erkrankung vorliegt, vor allem aber danach, in welchem Maß der jeweilige Organismus in der Lage ist, die in der Behandlung gesetzten Reize zu verwerten. Dabei hat jeder Körper sein eigenes Tempo, dem es zu folgen gilt. Aus diesem Grund werden die Termine individuell auf Sie und Ihre persönliche Problematik abgestimmt.

Eine osteopathische Behandlung dauert bis zu 60 Minuten. Die Behandlungszeit und Häufigkeit richtet sich individuell nach dem Beschwerdebild des Patienten.

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